Geschichte

Vorfahren der Yaks sind die Auerochsen(Bos primigenius), welche Grundstein für viele europäische und asiatische Rinderrassen sind. Die Bullen dieser Tiere waren schwarz mit hellbraunen Streifen auf dem Rücken (Streifen auf der Rückseite der Kuh) und einem weißen Ring um ihr Kinn. Einen Widerrist von bis zu 2 Metern (die Höhe bis zur Schulter) erreichte der Auerochse. Die Kühe waren rot-braun mit einem Streifen auf dem Rücken und konnten
eine Höhe von etwa 1,70 Meter erreichen. Sowohl die Bullen als auch die Kühe hatten Hörner (leierförmig), welche nach außen und nach vorn gebogen waren. Die Hörner waren alle weiß und besaßen einen dunklen Punkt an der Spitze. Der Auerochse stammt aus Asien und lebte in der zweiten Hälfte des Pleistozäns in Europa (mit Ausnahme von Irland und Nordskandinavien), aber es gab ihn auch in Nordafrika. Nach der letzten Eiszeit (vor etwa 10.000 Jahren) erschienen diese Tiere auch in den Niederlanden. Bos primigenius verschwand in den Jahren 1200-1400 N. C. vermutlich durch die Bejagung aus Europa. Der mutmaßliche letzte Auerochse starb auf dem Jagdschloss Jaktorowski in Mazowsze 1627 in Polen.
Aus dem Indischen Auerochsen entwickelte sich das Zebu, das als Stammvater aller asiatischen und afrikanischen Rindern gilt. Der Yak ist ein Verwandter des Auerochsen. Vor etwa 6000 Jahren fingen die am, das Yak zu domestizieren. Das Vieh lieferte warme Felle und Fleisch. Das äußere Erscheinungsbild der Yak veränderte sich durch die Zähmung. Sie wurden immer kleiner und ihre Hörner wurden immer kürzer. Die Yak-Kühe sind dabei immer ruhiger und friedlicher geworden. Durch gezielte Züchtung veränderte sich die Fellfarbe der Stiere. Zur Auswahl standen nun: grau, beige, braun oder schwarz. In kalten Klimazonen bekamen die Rinder eine dickere Fellschicht und in Gebieten mit viel Gras wuchsen Rinder größer. Das Yak besitzt sehr feines, dichtes Unterfell um seine Körperwärme optimal den Temperaturen im Himalaya anzupassen.